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| Pfeifenclub St.Gallen-Appenzell |
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Das Stopfen
Das Stopfen der Pfeife verdient ebenso viel Aufmerksamkeit
wie der Kauf der Pfeife und die Wahl des Pfeifentabaks. Eine zu
fest gestopfte Pfeife zum Beispiel lässt sich nur unter grosser
Anstrengung rauchen. Die Pfeife erlischt und vermittelt wenig
Rauchgenuss. Eine zu locker gestopfte Pfeife saugt viel Luft an,
wird zu heiss und der Tabak verliert seinen Geschmack.
Dennoch ist das Stopfen einer Pfeife nicht zu schwierig.
Lege den tabak auf eine ebene Unterlage, zum Beispiel auf die
lasche des Tabakbeutels oder den Deckel der Tabakdose, und
lockere ihn gut. Je nach Tabakart lohnt es sich gar die
Tabakfäden zu verkleinern indem man sie in der Handfläche
vereibt oder einfach mit den Fingern zerreisst. Anschliessend
fülle die Pfeife Prise um Prise mit dem Tabak, auf dem Boden
des Kopfes locker, in der Mitte etwas fester und nach oben hin
sollte er ziemlich fest angedrückt werden. Von Bedeutung ist,
den Tabak von unten nach oben Lage für Lage mit einer
gleichmässigen zunehmenden Dichte in den Pfeifenkopf zu
stopfen. Die Pfeife ist richtig gestopft, wenn der Tabak bei
Druck mit dem Zeigefinger noch etwas nachgibt und
anschliessend wieder in seine Ausgangsposition zurückfedert.
Man sollte darauf achten, dass die Pfeife nie randvoll gestopft
wird, denn der Tabak hat die Eigenschaft, sich beim Anzünden
aufzubäumen und etwas aufzuquellen.
Bei einer gut gestopften Pfeife verspürst du, wenn du langsam
und bedächtig ziehst, bis zum letzten Zug einen leichten,
angenehmen Wiederstand.
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