Pfeifenclub St.Gallen-Appenzell

Das Einrauchen

Eine neue Bruyèrepfeife, die nicht speziell vorbehandelt worden ist, muss eingeraucht werden. Erst dann wird sie ihrem Besitzer vollendeten Rauchgenuss bereiten. Es ist ein Vorteil zu glauben, dass es beim Einrauchen um einen komplizierten, ja sogar mystischen Vorgang handelt. Im Grunde ist Einrauchen einfach und sogar reizvoll. Es ist der erste Kontakt mit der Persönlichkeit des neu erworbenen Stückes.
Durch Verglimmen des Tabaks bildet sich während des Einrauchens im Innern des Pfeifenkopfes allmählich eine dünne Kohlenschicht. Die natürliche Kohleschicht schützt das Holz des Pfeifenkopfes vor der Hitze und der Aufnahme von Rauchstoffen, die sich während des Rauchens entwickeln. Fülle dazu deine neue Bruyèrepfeife zu einem Drittel und rauche sie bis zum letzten Rest. Wiederhole die Prozedur drei- bis viermal.

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Danach sollte die Pfeife zu zwei Drittel gestopft werden um sie erneut drei- bis viermal durchzurauchen.



Es ist empfehlenswert, die Pfeife noch einige zeit bis zum letzten Rest zu rauchen, so dass sich eine gleichmässige Kohleschicht bilden kann. Eine optimal eingerauchte Pfeife ist dann das Ergebnis deiner Anstrengung.

Anmerkung: "Vorbehandelte Pfeifen", verschiedener Anbieter (Amphora zum Beispiel) versehen ihre Pfeifen schon bei der Herstellung mit einer Kohleschicht. Diese Pfeifen haben den Vorteil, nicht eingeraucht werden zu müssen.

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