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| Pfeifenclub St.Gallen-Appenzell |
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Das Anzünden
Das Anzünden einer gut gestopften Pfeife nimmt man immer noch am besten mit Streichhölzern vor. Das Streichholz ist einfach zu
handhaben, aus natürlichem Material und verursacht keinen
Nebengeschmack.
Der Pfeifenraucher empfindet eine wohlige Ruhe, wenn er sein
Pfeifchen mit einem Streichholz anzündet. Wer ein Feuerzeug
bevorzugt, sollte ein Gasfeuerzeug benutzen, insbesondere für
Pfeifenraucher entwickelte Gasfeuerzeuge mit seitlich austretender
Flamme.
Der Tabak muss in langsamen kreisenden Bewegungen über die
ganze fläche und möglichst gleichmässig in Brand gesetzt werden.
Brennt nur ein Teil des Tabaks, dann besteht die Gefahr, dass die
Glut schräg in die Pfeife zieht und dauernd erlischt. Ausserdem
wird dann der Tabak zum grössten Teil nicht verglimmen.
Ist der Tabak über die ganze Fläche angezündet, dann muss der
aufquellende Tabak behutsam mit dem Pfeifenstopfer
niedergedrückt werden; meistens erlischt die anfängliche Glut dann
und die Pfeife muss erneut angezündet werden.
Danach wird der Tabak ruhig und gleichmässig glimmen, was aber
nicht heissen möge- die Glut erlösche nicht mehr. Beim
Genussrauchen ist es nicht sonderlich, wenn die Pfeife 4-6 mal neu
angezündet werden muss.
Ziehe immer nur in gleichmässigen und langsamen Abständen und
beisse dabei nicht verkrampft auf das Mundstück: Dabei würdest
du nur deinen Speichelfluss anregen. Sollte während des Rauchens
Feuchtigkeit in den Rauchkanal fliessen, entfernen sie einfach mit
einem Pfeifenreiniger, den du durchs Mundstück in die Pfeife
einführst.
So geniesst du eine Pfeife vom Anfang bis zum Ende nach allen Regeln der Kunst.
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